Und täglich grüßt das Murmeltier: Wie im Vorjahr scheitern die Frohnauer Batzen im Pokal-Viertelfinale im Elfmeterschießen.

Doch diesmal war der Gegner nicht St. Jacobi, sondern das Spitzenteam von Don Bosco, bei dem man im Hinspiel der Oberliga noch mit 0:7 unter die Räder kam.Daher ist es sehr zu loben, dass es nach 90 Minuten 3:3 stand und bitter, dass beim Elfmeterschießen zwei Batzen nur das Aluminium trafen und man so mit 2:4 ausschied.


Nach 30 Minuten hätte wohl keiner der wenigen Zuschauer am kalten, aber sonnigen Samstagmorgen im Märkischen Viertel noch damit gerechnet, dass ein Elfmeterschießen die Entscheidung bringen müsste. Don Bosco begann das Spiel druckvoll und ließ die Batzen nicht zum Verschnaufen kommen. Konsequenten Spielzügen mit Zug zum Tor setzten die Frohnauer eine hochkonzentrierte Defensivarbeit entgegen. Doch das 0:1 (21.) konnte nicht verhindert werden. Ein Freistoß vor dem Bosco-Tor wurde zum Bumerang, als der Ball abgefangen wurde und die Salesianer-Kicker in Überzahl das zweite Tor mustergültig herauskonterten (25.). Doch die Batzen ergaben sich nicht. Im Gegenteil: Sven Tornemanns Angriff wurde wegen vermeintlichen Abseits noch zurückgepfiffen. Kurz darauf scheiterte Daniel Milewsky mit seinem platzierten Schuss am guten Bosco-Keeper. Robert Seibt nutzte den Abpraller zum 1:2 (41.). Auch hier gab es die Abseitsdiskussion, aber Referee Heider entschied auf Tor.

Nach der Pause entwickelte sich endgültig ein offener Schlagabtausch. Das Duo Aykan Altay/Daniel Milewsky sorgte für das 2:2 (59.) und das 3:3 (78.). Zwischendurch hatte Don Bosco einen der wenigen Abwehrpatzer der Frohnauer zur zwischenzeitlichen 3:2-Gästeführung genutzt (78.). Sven Tornemann, Aykan Altay und Dennis Botor vergaben weitere gute Chancen, das Spiel zugunsten der Batzen zu entscheiden. Auf der anderen Seite scheiterte Don Bosco einmal im Eins gegen Eins an Keeper Jacob Görgens und zwei Mal freistehend an den eigenen Nerven. Kurz nachdem Görgens den Einschlag einer Bogenlampe ins Batzentor verhindert hatte, pfiff Heider die vierminütige Nachspielzeit ab. Im Elfmeterschießen trafen Sven Tornemann und Florian Winkler. Doch das reichte letztlich nicht. Mit erhobenem Haupt verabschiedeten sich die Batzen aus dem diesjährigen Pokalwettbewerb.