2:2 endete ein hart umkämpftes Derby zwischen den Batzen und Fortuna Reinickendorf.

Streckenweise war es überhart, was Schiedsrichter Maraun zu verantworten hat. Er nahm nie die Härte aus dem Spiel, was zu vielen Verletzten auf beiden Seiten führte. Es ist nicht das erste Spiel in der Kirchenliga, bei dem Maraun beweist, dass er einer temporeichen Partie nicht gewachsen ist. Die gültigen Abseits- und Einwurfregeln sind ihm wohl nicht bekannt. Außerdem gab er auf beiden Seiten jeweils einen klaren Strafstoß nicht. Damit war der Giftigkeit in einem Derby Tür und Tor geöffnet.

Fortuna war mit erkennbar verstärktem Kader angetreten, während die Batzen auf diverse Stammkräfte verzichten mussten. Auf die gesamte Spieldauer gesehen hatten die Frohnauer Batzen mehr Spielanteile und vor allem vor der Pause das klare Chancenplus. Fortuna kam bis zur Pause nur zu drei nennenswerten Chancen. Ein Ball ging daneben, ein Ball wurde von Torwartdebütant Marvin Raabe abgewehrt. Der Dritte war drin: Nach einer Ecke köpfte sich Fortuna zur Führung (25.). Die Batzen ließen sich davon nicht beeindrucken. Sie boten der enttäuschend kleinen Zuschauerkulisse sehenswerte Spielzüge und Torabschlüsse. Aber erst Sebastian Dumkow nutzte einen Abwehrfehler der Fortunen zum 1:1-Ausgleich (40.).

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Es wurde immer ruppiger. Nach gutem Start der Fortuna drückten die Batzen auf die Führung, die Eric Wagner aus dem Rückraum nach einer Ecke von Robert Seibt auch gelang (57.). Diese Führung wollten die Frohnauer über die Zeit bringen. Ein Abwehrbollwerk wurde um gelegentliche Konter ergänzt. Fortuna fand aber immer häufiger Lücken, scheiterte aber an Torwart Raabe, der sich bei einer Abwehraktion schwer verletzte (79.). Für ihn kam Lukas Weinert ins Tor, der zwei Mal gut parierte, bevor ihm nach einem Freistoß in der Nachspielzeit der Ball zum 2:2 durchrutschte. Während sich Fortuna über den Punktgewinn freuen konnte, war dieses Remis aus Sicht der Batzen im Hinblick auf Saison- und Spielverlauf zu wenig.