3:0 im 250. Punkt- oder Pokalspiel der Frohnauer Batzen seit der Gründung 2006: So kann man ein Jubiläum feierlich begehen.

Dabei konnten die Frohnauer gerade noch zwei Ersatzspieler für das Spiel gegen Kirchenliganeuling St. Jacobi Luisenstadt aufbieten. Die Kreativität des Trainers war gefragt. Vier Spieler kamen auf Positionen zum Einsatz, die sie in dieser Spielzeit noch nicht ausgefüllt hatten. Das Experiment war erfolgreich. Und was das Herz eines Übungsleiters höher schlagen lässt: Die taktischen Vorgaben wurden vor allem in der ersten Hälfte weitgehend umgesetzt. Insbesondere die Defensivarbeit und das Umschaltspiel funktionierten bestens. Es entwickelte sich von Beginn an ein temporeiches und umkämpftes Spiel, was aber weitgehend fair blieb. So musste Schiedsrichter Murat Gürleyen im gesamten Spiel keine Karte zeigen. Schon in der Anfangsphase hatten die Batzen drei Großchancen. Aber erst Daniel Moerer überwand nach einem Flügellauf von Sebastian Dumkow den Luisenstädter Torwart (11.). Christopher Stock legte mit einem Kopfball nach Ecke von Robert Seibt zum 2:0 nach (23.). St. Jacobi wollte jetzt zum Anschlusstor kommen und scheiterte einmal an der Latte und zweimal an Torwart Marvin Raabe. Ansonsten hatten die Batzen das Spiel im Griff und hätten bei der Ausnutzung diverser gute Konterchancen die Führung ausbauen können.

Nach der Pause wurde Daniel Moerer im gegnerischen Strafraum gelegt. Für den insgesamt wieder gut leitenden Referee Gürleyen war es jedoch nicht strafstoßwürdig. Sein Pfiff blieb aus. Am Ende glich sich diese Entscheidung aus, da der eingewechselte Roger Özcan im Batzen-Strafraum an die Hand geschossen wurde (77.). Auch hier blieb der mögliche Pfiff aus. Auch nach der Pause hatten die Batzen mehr vom Spiel, dominierten die Begegnung aber nun nicht mehr. Im Torabschluss fehlten häufig die zwingenden Aktionen, so dass der nächste Torjubel bis zur 83. Minute warten musste. Hier köpfte der aufgerückte Kapitän Florian Winkler nach einer Flanke von Maximilian Richter aus dem Rückraum zum 3:0 ein. St. Jacobi hatte im zweiten Durchgang auch einige gute Torgelegenheiten, traf aber nicht. So blieb es am Ende beim 3:0-Heimsieg der Batzen.