Gegen Don Bosco mussten die Batzen bei ihrem Heimspiel mal wieder "auswärts" ran: Auf dem neuen Kunstrasen im Borsigpark kam der Tabellenzweite besser zurecht und gewann gegen die Frohnauer mit 4:0 (2:0).

Vor dem Spiel wurde Felix Brucker für sein 100. Batzenspiel geehrt. Ebenso wie Daniel Moldenhauer feierte er nach mehrmonatiger Pause sein Comeback in der Außenverteidigung. Erstmals seit Anfang November war der Kader wieder so breit, dass 15 Spieler zur Verfügung standen. Doch die Frohnauer sind nicht eingespielt, was gegen das Spitzenteam der Liga erkennbar war. Kämpferisch kann man allen Akteuren nichts vorwerfen. Dazu funktionierte der Defensivriegel trotz Don Bosco-Powerplay in der 1. Halbzeit bis auf wenige Ausnahmen reibungslos. Das "Sorgenkind" ist und bleibt jedoch die Offensive: Die Lauf- und Passwege stimmen einfach nicht. Angriffe wrden dazu immer seltener mit einen Torschuss abgeschlossen. Vor der Pause hatte Sven Tornemann zwei Torabschlüsse, nach der Pause zwang lediglich Defensivspieler Stephan Hörber mit einem Distanzschuss den Gästekeeper zum Eingreifen. Da waren dann schon 85 Minuten gespielt. Zur Pause stand es schließlich nach zwei individuellen Schnitzern 0:2 (27./44.).
Kurz nach dem Seitenwechsel gab es die einzige Druckphase der Batzen. Doch ein Torabschluss gelang nicht. Mit dem ersten Angriff der zweiten Hälfte erzielte Don Bosco das dritte Tor (55.). Kurz darauf pfiff Schiri Gürleyen Handspiel gegen Stephan Hörber. Den Strafstoß parierte Keeper Marvin Raabe, aber der Nachschuss war drin (61.). In der Folge scheiterte Don Bosco noch diverse Male an Raabe, der somit eine höhere Niederlage verhinderte. Da die Entlastung in der Offensive nicht gelang, spielte sich auch in der zweiten Halbzeit das Geschehen großteils in der Batzen-Hälfte ab. Am Ende blieb es beim 0:4: Die höchste Heimniederlage der Saison!