Es ist geschafft:Der erste Sieg im Jahr 2018 gelang mit einem 4:1 (2:1)-Erfolg bei St. Jacobi Luisenstadt. Damit konnte für das Pokal-Aus drei Wochen zuvor Revanche genommen werden.

Dem Erfolg ging eine genaue Analyse der aktuellen Formstände im Kader voraus. Auf gleich sechs Positionen änderte Coach Daske daraufhin die Formation. Dazu kamen alle notwendigen psychologischen Tricks und Kniffe, die der Trainerstab und Kapitän Winkler für diese Partie vorbereitet hatte. In der Vorbereitung war es auch darum gegangen, dass die Angreifer wieder treffen. Das gelang diesmal vollumfassend, beginnend mit Denny Meissner, der nur 100 Sekunden nach Spielbeginn einen Patzer des Jacobi-Keepers nach einem Wagner-Freistoß zum 1:0 der Batzen nutzte. Die Partie verlief zerfahren. Torchancen blieben zunächst Mangelware. Aus Frohnauer Sicht war es ärgerlich, dass ein eigentlich ungefährlich geschossener Freistoß der Kreuzberger den Weg in die eigenen Maschen fand. Schlussmann Lukas Weinert machte dabei keine glückliche Figur (26.). Vom Wiederanstoß weg kam der Ball zu Stephan Hörber, dessen weiter Ball den Weg zu Rafael Böhme fand. Vom Startelfdebütanten kam das Spielgerät in Billardmanier zu Robert Seibt, dem das 2:1 für die Gäste gelang (27.). Bis zur Pause passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel Erwähnenswertes.

Nach der Pause geriet Referee Maraun immer mehr ins Blickfeld der Jacobi-Kicker. Von Beginn an hatte der Unparteiische auf beiden Seiten diverse nicht nachvollziehbare Entscheidungen getroffen. Während sich die Batzen davon fast gar nicht beeindrucken ließen, störten sich die Kreuzberger immer häufiger daran, obwohl sie keinesfalls dadurch benachteiligt wurden. Die Härte und Unsportlichkeiten einiger Akteure nahm dadurch jedoch zu. Die richtige Antwort gaben die Frohnauer. Der gerade eingewechselte Sven Tornemann passte zu Robert Seibt, der ansatzlos die Kugel im Torwinkel versenkte. Dem Traumtor zum 3:1 (51.) folgte eine Phase wütender Angriffe Jacobis, die aber fast immer durch einen gewonnenen Zweikampf der Batzen-Defensive endeten. Bald hatten die Frohnauer das Spiel jedoch komplett im Griff und versäumten es in diversen Situationen, die Führung auszubauen. In dieser Phase kam Aykan Altay ins Spiel, der diesmal seinen 50. Einsatz für die Frohnauer Batzen feiern konnte. Allein ging er von der Mittellinie auf den Kreuzberger Schlussmann zu, verpasste aber den Torabschluss und ließ sich abdrängen. Klug legte er jetzt auf Sebastian Dumkow ab, der dem besser postierten Sven Tornemann zum 4:1-Endstand auflegte (81.). Anschließend feierten die Batzen ausgiebig den ersten Sieg seit dem 9. Dezember (seinerzeit 3:1 bei Ökumene 03).